Die Lahn

Die Pachtstrecke des Fischereivereins Obernhof / Seelbach e.V. erstreckt sich vom Lahnkilometer 107,25 kurz hinter Kalkofen bis KM 113 an der Schleuse Hollerich.

 

Die rechte Lahnseite ist durch den „Leinpfad“  fast komplett begehbar und daher Ideal um nah und einfach an das Gewässer zu kommen.

 

An unserem Teilstück der Lahn befinden sich zwei Campingplätze, die direkt an das Gewässer gebaut sind.

 

Im Ort Obernhof befinden sich ebenfalls eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, die man für einen Angelurlaub nutzen kann.

 

Der Verein führt jährliche Besatz- und Arbeitsmaßnahmen durch, um Ihnen ideale Bedingungen am und im Gewässer zu bieten.

 

Nachfolgend noch einige Informationen über die Lahn:

 

Die Lahn durchquert auf ihrer 245,6 Kilometer langen Reise von der Quelle bis zur Mündung drei Bundesländer. Sie entspringt im Rothaargebirge auf 603 Meter über N.N. in Lahnhof, einem Ortsteil der Stadt Netphen in Nordrhein-Westfahlen. Nach 23 Kilometern erreicht sie Hessen und durchquert das Bundesland auf 165,6 Kilometern. Ab Diez verlaufen ihre restlichen 57 Kilometer bis nach Lahnstein zur Mündung in den Rhein (69 m N.N.) auf rheinland-pfälzischem Gebiet.

 

Das Lahngebiet war schon in der Steinzeit besiedelt. Funde nahe Diez, in Steeden und in Wetzlar belegen dieses. Im 1. und 2. Jahrhundert sind die Landoudioer als Bewohner des mittleren und oberen Lahntals belegt. Noch Mitte des 8. Jahrhunderts werden sie als Lognai bezeichnet. 

 

Der Name „Lahn“ in der heutigen Schreibweise taucht erstmals nachweislich im Jahr 1365 auf. Im 8. Jahrhundert gibt es die Bezeichnung Loganaha, später Loginahe (Laugenwasser, Waschwasser). Die trübe Farbe des Flusses, im Dialekt auch „Lohn“ genannt, soll für den Namen ausschlaggebend gewesen sein.

 

Spätestens zur Zeit des Römischen Reichs kam der Lahn eine wichtige Rolle als beständiger Handels- und Transportweg zu. Dabei ist, aufgrund ihres flachen Verlaufs, von einer Treidelschifffahrt mit flachen Lastkähnen, den sogenannten Prahmen, auszugehen. Ab dem 14. Jahrhundert, findet auch der erste nennenswerte Warentransport statt, belegt durch das Diezer Stapelrecht. Zwischen 1593 und 1754 wurde in mehreren Etappen auf der gesamten Flusslänge Leinpfade für Pferde anlegen und bis 1847 weitere Schiffbarmachungen weitgehend abgeschlossen. Neben 8 Schleusen entstand als größte technische Leistung der 195 m lange Weilburger Schifffahrtstunnel (1843 –1847). Auf lange Sicht war geplant, die Lahn bis Marburg schiffbar zu machen und von dort einen Kanal zur Fulda und damit zur Weser anzulegen. Dadurch sollte ein Wasserweg von Frankreich über die Rheinbundstaaten bis zur Nordsee entstehen.

 

Trotz des Ausbaus konnten die Lahnboote nur von Gießen bis Löhnberg voll beladen fahren. Da die Lahn nur etwa die Hälfte des Jahres ausreichend Wasser führte, dauerte eine Fahrt von Wetzlar zur Mündung nach Lahnstein und anschließend mit Pferdekraft getreidelt wieder zurück bei guten Bedingungen rund 14 Tage.

 

Von 1857 bis 1863 wurde die Lahntalbahn mit neun großen Brücken und 18 Tunneln entlang des Flusses gebaut. Sie setzte sich als Transportmittel durch und die Frachtschifffahrt auf der Lahn nahm dadurch immer weiter ab. Erst durch die Erfindung des Dieselmotors, der die bisher noch betriebene Pferdetreidelei verdrängte, erlebte sie nach dem Ersten Weltkrieg einen Aufschwung. Ab1926 wurde die Lahn auf 67 Kilometern Länge bis Steeden oberhalb von Limburg, durch den Bau weiterer Staustufen, durchgehend für 180-Tonnen-Schiffe gestaut.  Noch bis 1964 wurden letzte Bemühungen unternommen, die Lahn für das im westeuropäischen Wasserstraßennetz verbreitete 300-Tonnen-Schiff mit 1,80 Metern Tauchtiefe zugänglich zu machen.

 

Heute zählt die Lahn zu einer der beliebtesten touristisch genutzten Wasserstraßen in Deutschland.  Für die jährlich unzähligen Motoryachten, Hausboote, Ruderboote und Kanus ist der Fluss von der Mündung aufwärts bis zu den Stromschnellen vor Steeden durchgängig befahrbar. Die nicht motorisierten Wasserwanderer dürfen die Lahn auf dem gesamten Flusslauf zwischen Roth (bei Marburg) und der Mündung benutzen.

 

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