Heimatbuch Obernhof

Heimatbuch Obernhof 2016

 

Endlich ist es da, das neue "Heimatbuch von Obernhof 2016". Passend zu unserem Dorfjubiläum "750 Jahre Obernhof" erscheint das Heimatbuch bereits in der 2. Auflage.

Zusätzlich dürfen sich die Leser auf weitere 100 Seiten voller wunderbarer Informationen rund um unsere Historie freuen.

 

Ein Lesebuch mit Geschichten und Geschichtlichem aus dem Weindorf Obernhof.

360 Seiten, mehr als 300 Fotos und Abbildungen. Themen der Ortsgeschichte werden schlaglichtartig und informativ erhellt. Die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse in der Gemeinde und im Land werden dargestellt.

 

Hier erhältlich für nur 25,00 €

Weinstube Uwe & Sabine Haxel

Weingut Massengeil Beck

Hotel am Goetheberg

Lädchen am Radweg

Café Nr. 9

Das Obernhofer Heimatbuch ist eine wunderschöne, sehr interessante Zusammenfassung und Beschreibung sämtlicher Themenfelder: Armut und Bergbau bis Vereinsleben und Weinbau; Zeitgeschehnisse wie Krieg, Hungersnot und Hochwasser. All diese Themen wurden in chronologischer Sichtweise aufgeschrieben und erzählen somit die Lebensgeschichte unseres Dorfes.

 

Auf unserer Homepage werden Ihnen immer wieder einzelne Themenbereiche und Texte aus dieser großartigen Zusammenstellung begegnen.

 

Herausgeber: Arbeitskreis "Unser Dorf hat Zukunft"

Redaktion: Annedore Haxel, Andreas Haxel-Stahl

Satz und Gestaltung: Andreas Haxel-Stahl

 

Momentan ist unser Heimatbuch leider ausverkauft. Wir werden Ihnen hier aber sofort berichten, wenn die neue Auflage wieder käuflich zu erwerben ist.

 

Dorf-Chronik-Fest 2011

Soll man Feste wirklich feiern, wie sie fallen? Keine Frage! Doch am schönsten ist, wenn sie dann auch rundum gelingen. Von einem solchen Fall berichten wir- vom Chronikfest in Obernhof.


Das „Heimatbuch Obernhof 2010 war fertig gestellt und sollte im größtmöglichen Rahmen, der Gemeindehalle, vorgestellt werden. Hier war gerade noch rechtzeitig ein freundlich-gelber Boden verlegt und von der Feuerwehr ein schwerer schwarzer Flügel herbeigeholt worden. Mangel an Gästen gab es nicht, 160 kamen, mehr konnte der Raum nicht fassen.


Eine Augenweide, die liebevoll dekorierten Tische, schließlich hatte der Gemeinderat das Fest selbst in die Hand genommen. Der Willkommensgruß des Bürgermeisters Karl Friedrich Merz ist der Auftakt. Gleich kommt er zum Kern des Geschehens:

Das „Heimatbuch Obernhof 2010“, das der Arbeitskreis Unser Dorf hat Zukunft“ herausgegeben hat, ist die erste Dokumentation für das über 700 Jahre alte Dorf. Dank denen, die mitgeholfen haben und Dank dem Autoren- und Redaktionsteam Annedore Haxel, Karl Haxel und Andreas Haxel-Stahl. MdL Frank Puchtler, Schirmherr des Buchprojekts, schließt sich den Dankesworten an. Wer für sein Dorf Zukunftsperspektiven entwickeln möchte, müsse auch in seine Vergangenheit schauen, um dort vielleicht mögliche Potentiale zu entdecken. Nun darf sich das Haxel-Trio mit den beiden Rednern und seinen Geschenken zum Gruppenfoto aufstellen. Annedore Haxel stellt heraus, was die Autoren bei ihrer Arbeit bewegte. Sie sagt, dass es keine Chronik, sondern ein Heimatbuch wurde und erklärt, warum sich die Präsentation um ein Jahr verzögerte. „Lesen sie mein Vorwort, dann kommen wir eher zum Essen.“

Denkste! Ein heller Ton, das Bimmeln der alten Dorfschelle mischt sich ein. Und der sie schwingt, ist der frühere Gemeindediener „Bachs Schorsch“, ein Original, dargestellt von Rolf Hoppenkamps. Vor dem Essen will er klarstellen, was sich bei Tisch gehört und was nicht. Also hören alle seinen humorvollen Sermon über Tischsitten. „So, unn jetzt derfder“, gibt er den Weg an die Töpfe frei.

Eine flotte Service-Truppe bringt die Teller mit Knödel, Rotkraut und dampfendem duftenden Gulasch von wildem oder zahmem Schwein. Und während die Familie Hörle aus Geilnau dieses Essen gratis zum Chronikfest kochte, nimmt die Gemeinde nur eine geringe Gebühr dafür. Sie wird für den Generationengarten verwendet.

Leckeres für den Gaumen – Musikgenuss für die Ohren, dachten die Veranstalter. Also sitzt Gaby Friedrich- Fillbach aus Heistenbach am Flügel- den sie damit auch einweiht – und taucht die Halle in ein Flair von Pop und Jazz. Schon wieder bimmelt die „Gemaaschell“. Diesmal verkündet „Bachs Schorsch“ die Kehrordnung von 1891 – sie gilt noch heute. Doch was der „Schorsch“ nun bekannt macht, ist echtes Dorfkabarett aus der Feder Rolf Hoppenkamps in authentischem Platt: die Holzlesescheine und Namenverunglimpfungen.

Plötzlich schreitet Goethe durch den Saal, gekleidet mit Reisemantel, rotem Halstuch –offenbar auf seiner alten Route von der Goetheberghöhe ins Tal. Nicht zu übersehen das große Buch mit dem berühmten Titel „Dichtung und Wahrheit“. Klaus Schmidt, Bad Ems, fühlt sich in dieser Rolle sichtlich wohl. Goethe liest den Text seiner Lahnwanderung 1772. Die Frau vom Winzerhannes (Helge Dieblicher) ergreift die Gelegenheit:„Herr Geheimrat, wodd die Obbernhöfer se schonnn emmer mol froe wollde ….“ Die Frage, ob er einverstanden sei, dass die Obernhöfer Gipfel, Berg und Wein nach ihm benannten, bejaht der gütige Herr. Er probiert den Lahnwein, den der Winzerhannes (Bernd Tomisch) ihm einschenkt und findet ihn köstlich. Die Freude am Weingenuss lässt Anna Kahm mit anmutigem Sopran in ihrem Weinlied hochleben.

Lautstark stürmen bunt behütete Gesellen in den Saal. Es sind die Kirmesburschen (Hans Christian Hahn, Karl Friedrich Hahn und Bettina Vollmark), die nach ihrem Schlachtruf „Wem gehiert die Kermes?“ mit dem Echo „Uus“ ein altes Ritual vollziehen: Sie lesen den Kirmesspruch vor mit den Dorfereignissen von 2011.

Zum Finale singt Anna Maria Kahm die Obernhofer „Nationalhymne“ – das von Pater Pascal geschaffene Heimatlied. Mit einem frischen Rhythmus wird es interpretiert. Und der Refrain „Obernhof, du Perle der Lahn“ lädt zum Schunkeln ein. Geradeaus im Bluestakt führt es in die Zukunft, und die sollte Obernhof doch haben.

Text: A.und K. Haxel

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