Burg Bilstein

Geschichte:

Die Anfänge der Burg Bilstein an der Lahn reichen bis ins zweite Viertel des 12. Jhs. zurück. In der 1138/39 vom Kölner Erzbischof Arnold I. von Wied bestätigten Schenkung der Gräfin Kunigunde von Bilstein an die Abtei Siegburg werden unter den Zeugen drei Adelige aufgeführt, die sich nach der Burg Bilstein benennen: Arnoldus, senior de Bilistein, Metfridus de Bilstein et frater eius. Landgraf Ludwig III. von Thüringen, der aus dem Erbe der Grafen die Burg Bilstein erhielt, veräußerte sie zusammen mit Altenwied (NR) sowie Alt- und Neuwindeck (SU) 1185 an den Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, um sie als Lehen der Kölner Kirche zurückzuerhalten. Im Jahr 1197 letztmalig erwähnt, wurde die Burg Bilstein vermutlich zu Beginn des 13. Jhs. zugunsten der neu erbauten Niederungsburg Langenau aufgegeben. Burg Bilstein bildete den Mittelpunkt der Grundherrschaft Winden und richtete sich gegen die benachbarten Dynastenburgen Laurenburg (Grafen von Nassau) und Arnstein (Grafen von Arnstein). (Jens Friedhoff)

 

Bauentwicklung:

Aufschlüsse über die Baugeschichte der Burg könnten nur durch archäologische Untersuchungen gewonnen werden. (Jens Friedhoff)

 

Baubeschreibung:

Von der um 1200 aufgelassenen Burg Bilstein blieb im wesentlichen der Halsgraben erhalten, der das Burgareal von dem ansteigenden Hanggelände abtrennt.

 

 

 

Texte: EBIDAT - Burgendatenbank

http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=1106

 

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